1215 (England):
Die "Magna Carta Liberatum" wurde 1215 verfasst und wurde von den Baronen an die Königsfamilie gerichtet.
Es gilt als eines der wichtigsten historischen Verfassungsdokumente Englands, da sie die Macht des Königs einschränkte und grundlegende Rechte (vor allem für den Adel) festschrieb.
1689 (England):
Die "Bill of Rights" wurde 1689 verfasst und wurde von den Mitgliedern des, zu der Zeit immer einflussreicher werdenden, Parlaments an die Königsfamilie gerichtet.
Sie war eine Voraussetzung dafür, dass Wilhelm III. und Maria II. den Thron besteigen konnten.
Das Dokument stärkte die Rechte des Parlaments und schränkte die königliche Macht weiter ein und gilt als eines der wichtigsten Verfassungsdokumente Englands.
1776 (USA):
Die "Virginia Bill of Rights" wurde vom Großgrundbesitzer und Politiker George Mason formuliert, am 12. Juni 1776 von Provinzialkongress von Virginia angenommen und später zur Verfassung Virginias hinzugefügt.
Es wurde vor der Amerikanischen Revolution verfasst und legte u.a. angeborene Menschenrechte, Volkssouveränität und Gewaltenteilung fest. Es gilt als Vorläufer der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
1948:
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder kurz AEMR ist eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten.
Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in Paris mit 48 Ja-Stimmen, 0 Gegenstimmen und 8 Enthaltungen verabschiedet.
Die Enthaltungen kamen von der Sowjetunion, der Ukraine, Weißrussland, Polen, der ČSSR(Tschechoslowakische sozialistische Republik), Jugoslawien, Saudi-Arabien und Südafrika.
Die Menschenrechtserklärung besteht aus 30 Artikeln.
Diese enthalten grundlegende Ansichten über die Rechte, die jedem Menschen zustehen sollten, „ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand“ und unabhängig davon, in welchem rechtlichen Verhältnis er zu dem Land steht, in dem er sich aufhält.